TFT Monitore für Gamer 0
TFT Monitore halten immer mehr Einzug in Büros, aber auch Wohnzimmer und dienen als Computerbildschirm, oder auch als Fernsehgerät.
Vorteile von TFT Monitoren
Flachbildschirme sind natürlich durch den Wegfall von den altertümlichen Glasröhren kompakter. Sie sind leichter und können dadurch auch in vielen mobilen Geräten verwendet werden.
Ein weiterer Vorteil ist die leichtere Entsorgung und dadurch weniger Probleme, wobei es aber möglich ist, dass die Hintergrundbeleuchtung eventuell bei der Verwendung von Kaltlichtkathoden das umweltgefährdende Quecksilber enthält.
Wegen ihrer sehr geringen Tiefe kann man sie noch leichter in einer augenschonenden Distanz aufstellen.
TFT Monitore werden durch ein dauerhaft gleich bleibendes Bild nicht so stark geschädigt wie die alten Röhrenbildschirme, wo sich das Bild ohne Bildschirmschoner schon mal in die Bildröhre eingefressen hat.
Die Bildwiedergabe von TFT Monitoren ist, besonders bei Benutzung eines DVI-Anschlusses, um vieles schärfer als die Bildwiedergabe eines CRTs.
Durch eine digitale Ansteuerung über den DVI, HDMI oder Display-Port kann man ein verlustfreies Bild übertragen.
Die Flachbildschirme vom Typ LCD, wozu auch der TFT Monitor gehört, erzeugen keine Röntgenstrahlung.
Nachteile von TFT Monitoren
Flachbildschirme haben im Gegensatz zu den CRT-Monitoren eine bedeutend geringere Reaktionsgeschwindigkeit. Das kann dann eventuell zu Schlieren bei sehr schnellen Bewegungen und auch Bildwechseln führen. Sogar durch die bei einigen Monitoren angewendeten Overdrive-Technik wird das Niveau eines CRTs auf keinen Fall erreicht werden.
TFT Monitore besitzen eine feste Auflösung. Alle anderen Auflösungen als die physikalische kommen einem somit unscharf vor. Es ist bei TFT Monitore, anders als bei einem CRT-Bildschirm keine verlustfreie und zugleich auf persönliche Bedürfnisse abgestimmte, Bildschirmdarstellung durch die Auswahl von einer gewünschten Grafikkartenauflösung möglich.
Je nach der Bauart eines Flachbildschirms kommt es auch noch zu anderen markanten Nachteilen.
TFT Monitore erreichen bedeutend schlechtere Kontrastverhältnisse als ein CRT-Bildschirm und weisen auch schlechtere Helligkeitswerte auf. TFT Monitore können auch kein richtiges Schwarz darstellen, da man immer die aktive Hintergrundbeleuchtung sieht. Das gilt aber nicht für die OLEDs.
Meistens ist die Bildqualität je nach der verwendeten Panel-Technologie auch noch von dem Betrachtungswinkel abhängig.
Die TFT Monitore werden nun in immer größeren Formaten hergestellt. Ein 21 Zoll-Bildschirm ist nichts ungewöhnliches mehr. Zugleich schrumpfen auch die Preise. Es ist also keiner mehr darauf angewiesen, sich vor einen alten Röhrenmonitor zu setzen und sich mit Röntgenstrahlung belasten zu lassen.
Unterscheidungsmerkmale von TFT Monitoren
Man kann die Monitore durch die Diagonale unterscheiden, aber auch durch die Auflösung. Bei einem 15 Zoll-Monitor sind 1024×768 üblich, bei einem 17 und 19 Zoll-Monitor sind es 1280×1024 bis zu 1600×1200 und bei einem 24 Zoll-Monitor sind es 1920×1200. Man unterscheidet auch die Reaktionszeit. Es sind von 2 bis 25 Millisekunden üblich. Beim Kontrast sind 300:1 bis 5000:1 üblich. Die übliche Helligkeit beträgt 200 bis 500 cd/m2. Man kann TFT Monitore auch noch am Blickwinkel unterscheiden. Je größer er ist, umso besser. Die Pixeldichte ist die Anzahl der verwendeten physikalischen Pixel pro Zoll und das steht in einem direkten Verhältnis zu der Größe eines einzelnen Pixels.
Es gibt bei einigen Bildschirmen eine sogenannte Pivot-Funktion, die dazu dient, mit der man den Bildschirm drehen kann. TFT Monitore haben einen Stromverbrauch, der bei einem 19 Zoll-LCD-Monitor größtenteils bei etwa 50 Watt liegt. Größere Fernseher, beispielsweise mit einem 90 cm LCD oder einem 1 Meter riesig großen Plasmadisplay, verbrauchen ungefähr 300 Watt.
Fazit
Die Zukunft der TFT Monitore ist noch ungewiss, da es bereits schon wieder neue Technologien gibt, die noch platzsparender sind. Nur die Haltbarkeit der neuen Technologie ist noch nicht ausgereift.

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