Operation Flashpoint II 0
Die Legende kehrt zurück!
Nach dem Erfolg der ersten Version von Operation Flashpoint, welche nun bereits acht Jahre zurück liegt, erscheint nun mit Operation Flashpoint II: Dragon Rising die zweite Ausgabe des beliebten Shooters. Ob sich das Warten darauf jedoch gelohnt hat, scheint ersten Berichten zu Folge eher fraglich.
Der Inhalt des Spieles lässt sich eigentlich in wenigen Worten erklären. Passend zum Untertitel „Dragon Rising“ ist es das Ziel des Spieles, einen Funkturm einzunehmen, welcher von chinesischen Truppen besetzt ist. Dazu kam es, nachdem auf der Insel Skira in der Nähe Japans Erdölreserven entdeckt wurden, welche China für sich beansprucht und damit auf Gegenwehr von Seiten Russlands und den USA stößt. Der Spieler von Operation Flashpoint II übernimmt deshalb die Führung dreier US Marines, welche auf der Insel für klare Verhältnisse sorgen sollen.
Wie aus Berichten im Internet hervor geht, bietet das Spiel den Usern jedoch nicht die Form von Action, die diese sich wünschen. So soll es vor allem in heiklen Situationen immer wieder dazu kommen, dass die eigenen Truppen völlig falsch reagieren. So werfen sich angegriffene Kämpfer beispielsweise nicht zu Boden, während sie beschossen werden, sondern blicken ihren Angreifern freundlich entgegen. Zudem verbarrikadieren sich Soldaten auch nicht immer, wie vom User gewünscht, hinter Sandsäcken, sondern legen sich Gelegentlich auch einfach vor diese, um dem Gegner ein angenehmes Ziel zu bieten.
Aber auch der Feind ist nicht immer vernünftig. Hier kann es im Eifer des Gefechts ebenfalls manches Mal vorkommen, dass dieser bei starkem Beschuss nicht etwa den Rückzug antritt, sondern seinem Gegner, den Soldaten des Users also, munter entgegen spaziert.
Ebenfalls für Kritik unter den Testern sorgten die Briefings, welche jedem Einsatz vorausgehen. Hier wird berichtet, dass vor allem die Karten, welche dem Spieler zur Planung seines Vorgehens zur Verfügung stehen, recht lieblos gestaltet seien und keinerlei geplante Truppenbewegungen oder militärische Zeichen darstellten. Besser stellen sich hingegen die Anweisungen dar, die die Marines per Funk erhalten. Diese sind wie bereits vom Vorgänger gewohnt detailliert und aufschlussreich.
Auch die Steuerung des Spiels erweist sich ersten Berichten zu Folge als etwas umständlich und manches Mal zu langsam und der Mehrspieler-Modus kann ebenfalls lediglich harsche Kritik in den verschiedenen Berichten abstauben. In wie fern dieser jedoch derzeit bereits als ausgereift angesehen werden kann scheint derzeit noch unklar. Dank der großen Modder-Szene können User hier noch auf einige Verbesserungen in der Zukunft hoffen.
Image: Forrestal_PL

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